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MPR Anwaltsblog
21.09.2010 11:57 Uhr

Gerichte und Richter bewerten

Wir sind heute auf dem 68. deutschen Juristentag und präsentieren u.a. die neue Gerichts- und Richterbewertung auf der Plattform Marktplatz-Recht.de. Wir laden speziell Richterinnen und Richter zum Gedankenaustausch und zur Diskussion ein. Ihr Feedback wird sicherlich dazu beitragen, den Dienst zu verbessern. Sie finden uns auf dem Stand von Soldan. Auch für alle anderen lohnt sich der Besuch – nicht zuletzt wegen des hervorragenden Eis.
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Antworten
Gast
[21.09.10 um 12:39]
Im Prinzip eine erfreuliche Idee. Ich würde mich freuen, wenn das Ganze aussagekräftig ist. Die Bewertung sollte sehr differenziert möglich sein, was sie momentan nicht ist. Es scheint nötig, den Bewertern Hilfe zu geben. Ich freue mich aber sehr über die abzusehende Entwicklung.
Michael Hoder [http://marktplatz-recht.de]
[21.09.10 um 14:14]
Vielen Dank für das Feedback. Wir freuen uns auf einen konstruktiven Dialog. Selbstverständlich arbeiten wir weiterhin an einer für alle hilfreichen Lösung.
Sascha Petzold [http://www.kanzlei-petzold.de]
[21.09.10 um 16:12]
Ich freue mich auf das neue App. Es fehlen wohl noch die Strafgerichte. Bitte macht noch einen freien Kommentartext möglich. Manche Bewertungen lassen sich nicht in Schubladen mit Schulnoten machen. Zumal wenn man sich in seiner Anwaltstaktik auf Richter einstellen will.
Nicolas Reiser [http://marktplatz-recht.de]
[24.09.10 um 13:07]
Sie können sich kostenfrei bei Marktplatz-Recht.de registrieren und finden die Gerichtsbewertung dann im Marktplatz. Bitte beachten Sie, dass diese ausschließlich den Rechtsanwälten zugänglich ist.
Gunther Marko [http://www.ramarko.de]
[25.09.10 um 13:19]
Die Möglichkeit einer Bewertung sollte (tunlichst) auf Staatsanwaltschaften und Staatsanwälte / -innen erweitert werden.
Gunther Marko
D-72172 Sulz am Neckar, Samstag, 25. September 2010, 13 Uhr 18.
Achim Kilgus [http://www.rechtsanwalt.am]
[27.09.10 um 17:33]
Ein logischer und mutiger Schritt! Nachdem man Rechtsanwälte bewerten kann, sollte man auch die Richter und Gerichte bewerten können. Denn auch bei Richtern gibt es sicherlich erhebliche Leistungsunterschiede, wie in jedem Beruf. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Maria Mohr
[28.09.10 um 10:28]
Die Angabe des Verhandlungstages sollte überdacht werden und die Richter- ebenso wie die Gerichtsbewertung zukünftig anonym sein.Es ist für zukünftige Verhandlungen nicht eben förderlich, wenn jeder Richter hier nachvollziehen kann,welcher RA ihn wie bewertet hat.
Gast
[05.11.10 um 17:39]
Endlich einmal eine vernünftige Einrichtung. Wer kontrolliert Richter, Staatsanwälte?
Niemand! Die können machen, was Sie wollen. Grüsse: Sepp
Gast
[05.11.10 um 20:04]
An die Bewertung der Richter durch Rechtsanwälte sollte sich zur Abrundung des Bildes eine Bewertung der Rechtsanwälte durch die Richter anschließen. ... Es ist mehr als fraglich, ob derartige Qualifizierungen - nach welchen objektiven Standards eigentlich? - die Rechtspflege positiv befruchten.
Gunther Marko [http://www.ramarko.de]
[08.11.10 um 07:52]
Beiträge sollten nur noch unter Freischaltung der Namen der Autoren/-innen gestattet werden ! Es ist schon erstaunlich, welche "Gäste" (insbesondere "Gast am 05.11.2010 um 20:04") sich da äussern. Im konkreten Fall kann es sich offenkundig nur um einen Richter oder eine Richterin handeln, der oder die sich (gottseidank zu Recht) getroffen sieht und und nun zum Abwehrmittel der Beleidigung gegenüber einem gesamten Berufsstand greift. So etwas mündet dann oft in blanke Skrupellosigkeit und hat seine Zulassung zur Richterschaft selbstverständlich verwirkt.
Mit anderen Worten: gut, dass es dieses Forum gibt (und nicht etwa die Todesstrafe) !
Gunther Marko
D-72172 Sulz am Neckar, Montag, 8. November 2010, 7 Uhr 48.
Gast
[23.02.11 um 02:49]
Hallo,
ich verstehe die harsche Kritik nicht von Ihnen, H. Marko Gunther.
\"GAST vom 5.11.\" schätzt das m.E. nach schon richtig ein.
Ein \"Bewertungsforum\" ist für die Rechtspflege nicht förderlich,
auch wenn ich persönlich es gut finde, daß man eine Instanz ins Leben rufen sollte, die Richter/innen, STA/innen usw. ein wenig auf die Finger schaut.
Doch verfassungskonform oder GG-konform bzw. in Anbetracht von STGB und BDSG kann eine solche Plattform, die vermutlich zu einem öffentlichen PRANGER wird und ausarten könnte, ja wohl nicht sein. Ich sehe hierfür keine Rechtsgrundlage gegeben bzw. sich ein solches Forum in einer Grauzone bewegt und vermutlich viele Strafanzeigen und Zivilklagen nach sich ziehen wird wegen Beleidigung, Verleumdung, üble Nachrede, Rufmord und dergleichen. (Ich bin Laie und habe daher einfach meine pers. Meinung dazu) Es ergäbe sich womöglich eine "psycho-soziale Belastung" aller Beteiligten und eine Klageflut an die Gerichte, die eh' schon überlastet sind ! Den Hosenkrieg muss dann wieder weitgehendst der Steuerzahler finanzieren.
Gut wäre es aber hingegen, wenn von den Gerichten selbst autorisiert, INTERNE Foren (also nur mit Passwortzugang/Registrierung) ins Leben gerufen werden würden.
Denn es geht nicht um eine Anprankerung, sondern um Abhilfe von Nachlässigkeiten, Willkür, Rechtsbeugung, interne Diziplinarverfahren usw. Ich fände das nur fair und effektiv, wenn es um (Ab)hilfe und Verbesserung an deutschen Gerichten gehen soll und nicht ums \"vorführen und auspfeiffen\"
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

simon [http://www.autoankauf-total.de]
[30.11.11 um 16:43]
Ich wollte fragen Wie lange Das juristiche studium dauert Kann mir das jemand sagen ??
Gruß
Gast
[12.09.13 um 23:30]
Richter,
- die unvorbereitet in der mündlichen Verhandlung rumeiern
(kommt immer noch vor, ist aber seltener geworden)
- die die Parteien ohne vorherige richterliche Hinweise in der Verhandlung auflaufen lassen
(ist trotz reformierter ZPO leider noch häfig der Fall)
- die "nur" auf Vergleiche hinwirken
(ist leider noch häfig der Fall)
sind nicht nur Leistungsverweigerer, sondern auch
- Rechtsverweigerer und
- sabotieren unseren Rechtsstaat.

Das gehört aufgezeigt und solche Kandidaten gehören -wenn überhaupt- ins Grundbuchamt.

Wichtig wäre es, wenn die Dienstvorgesetzten Kenntnis von solchen Vorgängen erhielten. Nur bei sich häufenden -öffentlichen- Beschwerden besteht die Chance, dass sich was ändert.

Gast
[22.11.13 um 16:38]
Das kann ich nur unterschreiben , was Gast am 12.9.13 schrieb. Ärzte und Kliniken, ja die dürfen bewertet werden, aber wie sieht es mit unvorbereiteten Richtern aus?? Haben Richter nicht auch eine gesellschaftspolitische Verantwortung??? Warum sind wir nur noch ein Volk wo Ehrlichkeit, Anstand etc. nichts mehr bedeuten.? Mit dazu tragen Richter bei, die Geschädigten kein Recht mehr zusprechen. Lüge und du gewinnst auf jeden Fall!! Selbst über Gutachten wird sich hinweggesetzt, oft aus Faulheit sich überhaupt mit einem Fall zu beschäftigen... Nur noch Schubladendenken, Schubladenrechstsprechung, meist stehen Urteile schon vor Beginn einer Verhandlung fest... udn das Ganze ist nur noch eine Farce.
Gast
[01.07.14 um 16:59]
Ich finde es gut, das man alles bewerten darf. Auch Anonym! Leider sind wir das nicht, man will es uns nur weiss machen!

Aber zurück zur Richterbewertung! Ich gebe eine -5 Sternewertung für die Familienrichterin Lange am Langericht Potsdam ab! Diese Frau ist eine Todesrichterin! Sie denkt nicht nach und kann schon gar nicht Zusammenhänge logisch erkennen! Pfui Judikative! Sie sollte zurücktreten von Ihrem Amt, wenn Sie nicht die Tragweite Ihrer Urteile bemessen kann!
Gast
[30.09.14 um 14:07]
Das Amtsgericht Münsingen ist mit einem viel zu jungen und einem machtbesessenen Richter ausgestattet, dessen bester Freund beim LG Tübingen ist und wahrscheinlich dessen Berufung gesteuert hat. Das nenne ich Korruption. Er entscheidet nicht nach Recht sondern nach krankem Gefühl. Er ist eine Zumutung und verurteilt ungesetzlich und muss von Anwälten direkt gezwungen werden Verfahren einzustellen, die er gar nicht hätte eröffnen dürfen. Ohne Anwalt wäre es zu einer Verurteilung gekommen. Wenn er überzeugt ist mit seinem kranken Hirn verurteilt er ohne Beweise. Er ist eine Gefahr für die Allgemeinheit
Gast
[02.10.14 um 10:15]
Auf dem Finanzgericht München sitzt ein Richter (Kemper), der mich ein Jahr lang hat "schmoren" lassen, bis ich meine Existenz verloren habe. Er hat mich auf mehrere §§, die mich gerettet hätten, nicht hingewiesen, bis ich sie durch Zufall gefunden habe. Aber das wird jetzt wohl zu spät sein. Alles verloren, der Hungertod wartet auf mich.
Tobias Claren [http://www.terminal-decision.com]
[02.10.14 um 11:15]
Ich befürchte so etwas ist mehr Schein als Sein.
Freie Texte etc. sollten IMMER möglich sein.
Nicht anders als bei Yelp uind Co.
Und so etwas sollte auch drin bleiben, wenn jemand den CHarakter der Person analysiert.
Auch wenn das ehrverletztend ist.
Auch verlinkungen, oder zumindest kreative Hinweise auf den FUndort über Google zu heimlichen Aufnahmen aus Gerichten sollten möglich sein.
Die wenigstens wissen es, heimliche Aufnahmen aus ÖFFENTLICHEN Verhandlungen sind laut einem Blogeintrag eines Rechtsanwaltes NICHT strafbar und nicht zu bestrafen.
Es mag zwar "verboten" sein, aber das ist eher ein "Verbot" wie wenn auf einem Parteitag einer sagt "Aufnahmen sind verboten". Öffentlich ist er dennoch, also keine Anklage nach StGB 201 möglich. Höchstens ein Hausverbot. Und evtl. (wäre zu klären) ein löschen des Datenträgers. Nicht aber eine Beschlagnahme und einziehen, denn ein "Tatwerkzeug" liegt mangels StGB-201 NICHT vor. Hausverbot kann natürlich nachträglich möglich sein.
Also keinerlei Risiko, denn Hausverbot vor Gericht, ist wohl kaum etwas dass jemand in Verzweifelung bringen sollte. Viele Menschen könnten es also einfach versuchen.
Wenn sie keine Profis sind (Gerichtsbeobachter), machen Sie es halt, bis sie erwischt werden.
Man kann ja viel über Richter und Staatsanwälte schrieben, und die können behaupten dass das nicht stimmt, aber ein Audio oder gar Audio/Video spricht für sich selbst.
Man könnte dann auch Zusammenschnitte negativer Verhaltensweisen zeigen.
In ganzen Prozessen können Personalien etc. mit Piepen oder einem Nachsprechen überlegt werden. Natürlich außer dem Namen von Richter und Staatsanwalt.
Auch der Büttel (das ist nun mal die korrekte Bezeichnung) am Computer und evtl. im Saal haben kein Recht auf Unkenntlichmachung, sie haben sich ja freiwillig für diese Arbeit entschieden.
Gast
[26.11.16 um 22:03]
Passiert hier eigentlich noch etwas? Was wird mit den Einschätzungen hier auf der Seite gemacht? Ausgewertet?
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