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MPR Anwaltsblog
07.07.2014 12:55 Uhr

LAW Made in Germany – Die PartG mbB

Die PartG mbB ist ein Meilenstein in der Geschichte des deutschen Gesellschaftsrechts.
Durch die massiven Bemühungen des DAV und der BRAK ist es Mitte 2013 gelungen, eine deutsche Gesellschaftsform als Pendant für die englische LLP zu schaffen. Der Gesetzgeber hat es an dieser Stelle jedoch versäumt, die haftungs- und versicherungsrechtlichen Fragen
eindeutiger gesetzlich zu definieren. Im Gegenteil, der Gesetzgeber hat ein Konglomerat an Undurchsichtigkeiten erschaffen, die die Berufsträger gerade von klein- und mittelständischen Kanzleien stark verunsichern.

Stellen Sie Ihre Fragen direkt hier im Blog und profitieren Sie von unserem Kooperationspartner MENZE&MENZE Fachberater Freie Berufe. Gearade für die oben genannten Kanzleigrößen bietet das Büro Menze spezielle Deckungskonzepte, welche bei kleinem Prämienaufkommen hohe Versicherungssummen ermöglichen.

Felix Menze, Fachberater der Freien Berufe und Geschäftsführer von MENZE&MENZE, beantwortet Ihre Fragen persönlich bis zum 09.07.2014 um 14.00 Uhr.

weitere links:

- www.partmbb.de
- www.menze.menze.de

Downloads:
- Newsletter (Fachbeiträge) zum Thema PartG mbB
http://www.marktplatz-recht.de/download/PartG-mbb-Ja_oder_nein-Fachbeitraege.htm

- PartG mbB Broschüre: „Sie stellen die Fragen, die wir beantworten.“
http://www.marktplatz-recht.de/download/MenzeMenze_PartGmbB.pdf

Gerne können Sie auch weitere Fragen direkt an Herrn Menze hier in seinem Account bei Marktplatz-Recht.de stellen.


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Antworten
Gast
[08.07.14 um 10:42]
Hallo,
ich arbeite in einer 2-Mann-Kanzlei und wüsste gerne, wie wir den Versicherungssschutz für eine PartGmbB gestalten müssten. Was würde das ungefähr kosten?
Gast
[08.07.14 um 10:54]
Auf welche Ansprüche bezieht sich die Haftungsbeschränkung?
Gast
[08.07.14 um 10:56]
Guten Tag,
ich bin Partnerin in einer Anwalts- und Notarkanzlei. Wir ziehen in Erwägung, die Form der Part mbB zu wählen. Wie verhält es sich dabei mit dem Notariat?
Kaffetrinken?
Felix Menze
[08.07.14 um 10:57]
Guten Tag,
ich gehe mal davon aus, dass Sie in einer Kanzlei, bestehend aus Anwälten arbeiten.
Die gesetzlichen Vorgaben für die Partnerschaft mit beschränkter Berufshaftung sehen eine Mindesteversicherungssumme von 2.500.000 € je Versicherungsfall vor. Diese Summe muss 4-mal je Versicherungsjahr zur Verfügung stehen. Das ist der Mindestversicherungsschutz. Bei Nutzung von vertraglichen Haftungsbegrenzungsvereinbarungen muss gem. § 52 BRAO das vierfache der Mindestversicherungssumme - 10.000.000 € je Versicherungsfall - versichert sein. Die Kosten für die Mindestdeckung betragen ca. 3.300,00 netto per anno. Bitte achten Sie darauf, dass Sie neben der Partnerschaftsgesellschaft noch eigenständigen Versicherungsschutz je Anwalt gegenüber der Kammer nachweisen müssen. Je nach Umfang der höchstpersönlichen Tätigkeiten, können weitere Kosten entstehen. Mitlgieder von Marktplatz-Recht erhalten für diesen Bereich jedoch besondere Konditionen.
Besten Gruß
Felix Menze
Kaffetrinken?
Felix Menze
[08.07.14 um 11:06]
Zur Haftungsbegrenzung:
Die Begrenzung der Haftung bezieht rein auf Fehler aus der beruflichen Tätigkeit. Hier haftet die Partnerschaft nur mit der Versicherungsleistung und dem Vermögen, nicht aber der Partner persönliche. Anders sieht es hingegen bei anderen Verbindlichkeiten, wie z.B. Mietverträgen, Sozialversischerungsbeiträge, etc. aus. Dort ist die persönliche Haftung nach wie vor gegeben.
Felix Menze
Kaffetrinken?
Felix Menze
[08.07.14 um 11:14]
zu Notartätigkeit:
Die Partnerschaft mit beschränkter Berufshaftung kommt nur zwischen den Anwälten einer Gesellschaft mit Anwaltsnotaren zustande. Das Notariat bleibt dabei unberührt. Hierfür gelten separate gesetzliche, berufsrechtliche, wie auch versicherungsrechtliche Vorgaben. Die Haftung für den Anwaltsnotar bei Notarfehlern besteht weiterhin vollumfänglich und persönlich. Hier bitte auf ausreichende Deckungssummen achten. Die Haftung des Notars verjährt teilweise erst nach 30 Jahren.
Die immer wiederkehrende Frage, ob die Notarumsätze in die Partnerschaftsgesellschaft eingebracht werden dürften, sollten Sie mit einem Steuerberater besprechen. Es soll wohl möglich sein.
Felix Menze
Gast
[31.08.15 um 12:02]
Super Beitrag!
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